Wir sollten Statuen in unsere Städte stellen, die von niedlichen Kawaii Motiven inspiriert sind! So ein Ansatz könnte kulturelle Grenzen überwinden und zu einer offeneren Atmosphäre beitragen.
Alles könnte freundlicher werden!
Eine im April 2013 von der Anthropologin Christine Yano veröffentlichte Studie mit dem Titel „Pink Globalization: Hello Kitty’s Trek Across the Pacific“ zeigt interessante Zusammenhänge zwischen Wohlbefinden und Kawaii-Charakteren auf. So steigert sich beispielsweise das Gefühl von Sicherheit und Vertrautheit. Deshalb bezeichnet sie Hello Kitty und Co. als „enchanted commodities“ – „verzauberte Waren“. Denn sie ermöglichen einen gefühlvollen Umgang in Zusammenhängen, wo das vorher nicht der Fall war. Zum Beispiel im Business.
Das nächste Level der Niedlichkeit: Cool Cuteness.
Aber „niedlich“ allein reicht nicht. Die spezielle „Cool Cuteness“, japanischer Kawaii Motive zeichnet sich dadurch aus, dass sie auch außerhalb Japans glaubhaft ist. Diese kulturelle Flexibilität bezeichnet Yano als „emergent authenticity“ (sich entwickelnde Authentizität). Das verstärkt ihre kulturelle Bedeutung und Akzeptanz.
Kawaii – stark in unsicheren Zeiten
Zusätzlich weist Yano auf einen spannenden Zusammenhang hin: Nach den Terror-Anschlägen von 9/11 ist der Verkauf von „Kitsch“-Objekten sprunghaft angestiegen. Die Kunstkritikerin Marita Sturken argumentiert, dass solche Objekte in Zeiten der Krise ein Gefühl von Unschuld und Sicherheit vermitteln können. Mit einem süßen Kawaii-Motiv kommt buchstäblich ein Stück „heile Welt“ ins Haus. Ähnlich wie Kitsch-Objekte könnten auch Kawaii-Figuren als „Happy Objects“ in schwierigen Zeiten Trost spenden und Geborgenheit vermitteln. Hier zeigt sich dann, wie Kawaii-Objekte als „Happy Objects“ zum Zusammenhalt einer Gemeinschaft beitragen können.
Dein „Happy Object“ für Schule, Uni und Büro
Zugegeben: Wir von smilinknotes fanden einfach Kawaii-Style nice und brachten den dann mit etwas zusammen, was wir auch mögen – Notizbücher. Jetzt, wo wir wissen, dass man mit Kawaii Motiv-Notizbücher sogar besser lernt und die Zufriedenheit steigert, finden wir unsere Idee im Nachhinein genial. Schau doch mal, welches unserer zwei Kawaii-Notizbücher dir besser gefällt: Eher das Kawaii Katzen Notizheft oder eher das Notizheft mit dem Froschmotiv?
Was meint Christine Yano mit enchanted commodities?
Die Anthropologin Christine Yano nennt Hello Kitty und verwandte Figuren in ihrer Arbeit Pink Globalization von 2013 verzauberte Waren. Gemeint ist, dass sie einen gefühlvollen Umgang dort ermöglichen, wo er vorher nicht üblich war, etwa im Geschäftsleben. Zugleich steigern sie das Gefühl von Sicherheit und Vertrautheit.
Was bedeutet Cool Cuteness bei Kawaii-Motiven?
Cool Cuteness beschreibt japanische Kawaii-Motive, die auch außerhalb Japans glaubhaft wirken. Yano nennt diese kulturelle Flexibilität emergent authenticity, also eine sich entwickelnde Authentizität. Niedlich allein reicht demnach nicht: Erst die Übertragbarkeit in andere kulturelle Kontexte verschafft den Figuren ihre Bedeutung und ihre breite Akzeptanz.
Warum sind niedliche Objekte in unsicheren Zeiten gefragt?
Nach den Anschlägen vom 11. September stieg der Verkauf von Kitsch-Objekten sprunghaft an. Die Kunstkritikerin Marita Sturken erklärt das damit, dass solche Objekte in Krisenzeiten ein Gefühl von Unschuld und Sicherheit vermitteln. Als Happy Objects können Kawaii-Figuren ähnlich wirken: Trost spenden und zum Zusammenhalt einer Gemeinschaft beitragen.



Kommentare
2 Kommentare zu „Deine Super-Power: Niedliche Kawaii Notizbücher retten die Welt.“
[…] Deine Super-Power: Niedliche Kawaii Notizbücher retten die Welt. […]
[…] kann also zwischenmenschliche Beziehungen durch positive Assoziationen stärken. Darüber haben wir hier auch schon etwas […]