Heute sind Ausmalbücher entweder was für Kinder, die auf einer Zugfahrt ruhiggestellt werden sollen oder für Erwachsene, die sich entspannen wollen. Aber die Geschichte der Ausmalbücher beginnt in den gut-bürgerlichen Haushalten des 18. Jahrhunderts: Ausmalbücher dienten dazu, die Kunst der Farbmischung zu lernen. Denn Aquarell-Malen gehörte damals zur Ausbildung „höherer Söhne und Töchter“. So bestanden die ersten Ausmalbücher bestanden aus farbigen Bildvorlagen, deren Farbtöne genau kopiert werden sollten. (Hierzu mehr)
Aber Ausmalbücher wie wir sie kennen entstanden im 19. Jahrhundert.
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Frühe Malbücher im 19. Jahrhundert
In den 1880er Jahren wurden die ersten Ausmalbücher speziell für Kinder veröffentlicht. Diese frühen Malbücher enthielten oft einfache Illustrationen von Tieren, Alltagsgegenständen und Szenen aus Kindergeschichten.
Die Gebrüder McLoughlin und der Aufstieg des Farbdrucks
Eine Schlüsselrolle in der Geschichte der Malbücher spielte der Verlag McLoughlin Brothers. Gegründet wurde er 1858 in New York von den Gebrüder McLoughlin. Das waren Pioniere auf dem Gebiet des Farbdrucks für Kinderbücher und sie spezialisierten sich auf Nacherzählungen klassischer Geschichten. Sie produzierten aber auch Bilderbücher, Brettspiele, Puzzles und Papierspielzeug.
Entwicklung im Laufe der Jahrzehnte
Malbücher gewannen in den 1950er und 1960er Jahren noch mehr Popularität. Sie wurden zu einem festen Bestandteil der Kindererziehung und -unterhaltung. Das änderte sich abrupt in den 1980er und 1990er Jahren! Denn Farbfernsehen und Videospiele machten Malbüchern Konkurrenz – und die beflügelt manchmal das Geschäft. Neue Themen hielten Einzug in die Malbuch-Welt. Wie zum Beispiel Cartoon-Motive oder Szenen aus berühmten Kinofilmen.
Der Boom der Malbücher für Erwachsene
Im 21. Jahrhundert erreichten Malbücher das nächste Level: Ausmalbücher für Erwachsene kamen auf den Markt. Dieser Trend startete um 2010 und wurde von zwei Faktoren begünstigt:
- Stressabbau: Das Ausmalen wurde als Entspannungs-Methode entdeckt. (Vielleicht gibt es hier einen Zusammenhang zur Wirtschaftskrise 2008. Just saying.)
- Soziale Medien: Das Teilen von ausgemalten Bildern auf Plattformen wie Instagram förderte den Trend.
Eine Fülle neuer Malbücher für Erwachsene laden seither dazu ein, kreativ zu werden. Hier reichen die Motive von Mandalas bis hin zu detaillierten Landschaften – und zu richtig abgedrehten Malbüchern für Erwachsene! Denn mit trppGrey (trippyGrey) bringen wir von smilinknotes unsere eigene kleine, aber feine Malbuch-Kollektion raus. Wirf‘ mal einen Blick auf unser erstes Malbuch für Erwachsene mit Fantasy Motiven im 1980s Style – oder raff all‘ deine Willpower und Konzentration zusammen und lese weitere wissenswerte Dinge über Ausmalbücher:
Die Geschichte der Ausmalbücher:
- Vorläufer im 18. Jahrhundert: Eines der frühesten Beispiele für Vorläufer von Malbüchern stammt aus dem 18. Jahrhundert: „Fables originales“ von Jean Kidgell (1763). Dieses zweisprachige Buch enthielt Fabeln auf Englisch und Französisch, begleitet von Schwarz-Weiß-Illustrationen zum Kolorieren.
- Frühe Malbücher im 19. Jahrhundert: Im 19. Jahrhundert entwickelten sich die Malbücher weiter:
- „Der kleine Zeichner und Mahler“ (1811): Dieses anonyme Werk enthielt technische Anleitungen zum Zeichnen und Mischen von Farben.
- „Neues Bilder-Allerlei für gute Kinder“ von Widar Ziehnert (ca. 1814-1839): Es bot ausführliche technische Anleitungen zum farbigen Ausmalen.
- „Colorir-Uebungshefte“ vom J.F. Schreiber Verlag (Mitte 19. Jahrhundert): Diese enthielten farbige Vorlagen und Schwarz-Weiß-Pendants zum Ausmalen.
Vielleicht hast du doch mehr Freude, wenn du zu unseren Ausmalbüchern für Erwachsene greifst und krasse Drachen, derbe Amazonen oder fiese Orks ausmalst. Hier geht’s zum Ausmalbuch mit Fantasy-Motiven.

