Ein aufgeschlagenes Notizbuch mit einem magischen Leuchten. Das Bild soll die Power der Cornell Methode verdeutlichen.

Mach mit der Cornell Methode ganz easy dein Hirn happy.


Wusstest du, dass ein in den 1950er Jahren entwickeltes Notizsystem auch heute noch der Booster für deine Lernfähigkeit ist? Die Rede ist von der Cornell Methode. Mit ihr knüpfst du Zusammenhänge zwischen Informationen und strukturierst den Lernstoff. Ganz einfach, während du im Unterricht oder in der Vorlesung mitschreibst. Die Cornell Methode hilft dir so, aktiv zu lernen! Kleiner Spoiler: Am Ende des Artikels haben wir noch einen Pro-Tipp für dich, durch den du es noch leichter haben wirst.

Aber jetzt erstmal:

Die Cornell Methode: Wer hat’s erfunden?

Die Cornell Methode wurde von einem Professor an der Cornell University entwickelt. Danke, Walter Pauk. Er war besorgt, weil die Studenten den hohen Anforderungen des Colleges teilweise nicht gewachsen waren. Deshalb suchte er nach einem Weg, um ihnen dabei zu helfen, bessere Notizen zu machen. Und er hat sie gefunden! (Wer weiß, was passiert wäre, hätte er von neuesten Forschungsergebnissen gewusst, die den Zusammenhang zwischen niedlichen Motiven und Lernerfolg zeigen.) Dafür brauchst du nur ein Blatt Papier, einen Stift und etwas Know-how. Und schon verwandelst du ein Blatt Papier in ein Notizheft a la Cornell Methode.

Die Cornell Methode: So geht’s

Unterteile das Papier in drei Abschnitte:

Einen großen Notizbereich auf der rechten Seite. (Etwa 2/3 des Blattes)

Eine Spalte für Stichwörter auf der linken Seite. (Etwa 1/3 des Blattes)

Einen Bereich für Zusammenfassungen unten.

Damit ist das Tuning deiner Notizheft Seite abgeschlossen. So hast du jetzt eine niegelnagelneue Cornell Notiz vor dir. Jetzt mach was draus. Und zwar so

Beispielhafte Seite eines Cornell Notizbuches
Schnapp dir einfach ein beliebiges Notizheft und unterteile es in drei große Bereiche – so wie du es hier siehst. Das ist übrigens ein Cornell Notizbuch, das du fertig kaufen kannst – weiter unten mehr dazu. Hier erkennst du schon ein paar coole Feature: Focus Frame am Hauptnotizbereich, paginierte Seiten und Felder für Meta-Daten wie Datum und Thema.

Die Cornell Methode verwandelt Mitschreiben in Mitdenken

Der größte Abschnitt auf der Seite ist dem guten, alten Mitschreiben vorbehalten. Das kannst du verbessern, indem du

  • nicht alles mitschreibst, sondern versuchst, die wichtigsten Punkte herauszufiltern
  • zwischen den einzelnen Punkten genug Platz lässt, um später noch etwas hinzuzufügen
  • deine Stichworte logisch sortierst
  • Abkürzungen und Symbole verwendest

Die eigentliche Magie geschieht im zweiten Schritt, nach dem Unterricht oder der Fachbuchlektüre.

Erst Mitschreiben, dann lernen

Gehe nach dem Unterricht oder deiner Lese-Session, deine Notizen durch. Dies ist ein wichtiger Schritt bei der Cornell-Methode, denn er zwingt dich, über den Stoff nachzudenken. Fülle dazu beim Durchsehen deiner Notizen die Stichwort-Spalte auf der linken Seite des Blattes aus. Notiere hier Schlüsselbegriffe, Fragen oder Ideen, die dich an die Informationen erinnern. Diese Stichwörter sollten kurz und prägnant sein. Sie können Folgendes umfassen:

● Schlüsselbegriffe und Definitionen

● Mögliche Prüfungsfragen

● Verbindungen zu anderen Konzepten

Fasse deine Notizen zusammen

Fasse schließlich im Zusammenfassungsbereich am unteren Rand der Seite, die wichtigsten Punkte deiner Notizen zusammen. Diese Zusammenfassung sollte möglichst kurz sein. Dazu zwingt dich schon der geringe Platz. Danke, Cornell Methode!

Vorteile der Verwendung der Cornell-Methode

Die Cornell-Methode hilft dir dabei:

● deine Notizen besser zu organisieren und zu strukturieren. Denn die verschiedenen Abschnitte fordern, dass du die Informationen strukturierst und filterst. So wird es einfacher, Inhalte zu finden und zu wiederholen.

● aktiver zu lernen und dich mit dem Stoff auseinanderzusetzen. Es ist wahrscheinlicher, dass du dich an Informationen erinnerst, wenn du über sie nachdenkst. Das passiert automatisch, wenn du Fragen formulierst und Punkte zusammenfasst.

● dein Erinnerungsvermögen und deine Merkfähigkeit zu verbessern. Klar, wenn du die Cornell Methode anwendest, wiederholst du deine Notizen mehrmals.

● dich effizienter auf Prüfungen vorzubereiten. Dafür ist die Stichwort-Spalte ein echter „Killer-Feature“. Denn sie wird zu Lernhilfe , weil du in ihr Schlüsselbegriffe und Konzepte identifizierst und sie so als Stichwortgeber für Abfragen nutzen kannst.

Tipps für die Anwendung der Cornell-Methode

Hier sind ein paar Tipps, wie du das Beste aus der Cornell-Methode herausholen kannst:

● Wiederhole deine Notizen regelmäßig. Je öfter du deine Notizen wiederholst, desto besser wirst du dich an die Informationen erinnern.

● Verwende verschiedene Farben und Symbole, um deine Notizen optisch ansprechender und interessanter zu gestalten. Dies hilft dir auch dabei, deine Gedanken besser zu ordnen und Schlüsselkonzepte zu identifizieren.

Die Cornell Methode ist eine einfache und effektive Möglichkeit, deine Notizen und deine Lernfähigkeiten zu verbessern. Mit dieser Methode kannst du deine Gedanken ordnen, dir Informationen leichter merken und dich besser auf Prüfungen vorbereiten. Warum probierst du die Cornell Methode nicht einfach mal aus?

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